Kognitions- und Emotionspsychologie II

Kapitel 3

3.1 Sinne und Sinnessysteme

"Sinne" oder "Modalitäten":
  • physiologische Systeme, die der Wahrnehmung zugrunde liegen sollen (z.B. Sehsystem od. visuelles System)
  • Aspekte der subjektiven Empfindung des Wahrnehmenden: Als Wahrnehmende empfinden wir einen qualitativen Unterschied zwischen verschiedenen Sinneseindrücken der Wahrnehmung.
    Es fühlt sich anders an zu sehen als zu hören.

Zwischen den beiden unterschiedlichen Verwendungen des Sinnesbegriffs besteht ein enger Zusammenhang, denn als Wahrnehmende führen wir den subjektiven Unterschied zwischen unterschieldichen Sinnesempfindungen auf die Merkmale unterschiedlicher körperlich peripherer Sinnesorgane zurück.
 
Unterscheidung der Begriffverwendungen
  • Sinn: subjektiver Empfindungsaspekt
  • Sinnessystem: Teil des menschlichen Nervensystems
    Sinnessysteme umfassen:(1) die peripheren Sinnesorgane (z.B. Augen & Ohren)
    (2) die Nervenbahnen und Schaltstellen, die die Sinnesorgane mit dem Gehirn verbinden
    (3) Teile des Gehirns, die durch die Sinnesorgane aktiviert werden

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